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40 % der Software
bekommt KI-Agenten.

Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechnet damit, dass KI-Agenten bis Ende 2026 in einem großen Teil der Unternehmenssoftware stecken. Die Zahl wird oft falsch zitiert, deshalb einmal genau.

Laptop läuft im Hintergrund, während jemand die Füße hochlegt

Gartner hat im August 2025 vorhergesagt, dass bis Ende 2026 vierzig Prozent der Unternehmensanwendungen aufgabenspezifische KI-Agenten enthalten werden, gegenüber unter fünf Prozent im Jahr 2025. Die Zahl bezieht sich also auf Software, nicht auf Unternehmen: Es geht darum, in wie vielen Programmen ein KI-Agent eingebaut ist, nicht darum, wie viele Unternehmen aktiv einen einsetzen.

Für den deutschen Mittelstand gibt es eine eigene Zahl: Der Bitkom-Digitalverband erhob 2026 unter 604 deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten, dass der Anteil, der KI überhaupt einsetzt, von 17 auf 41 Prozent gestiegen ist. KI-Agenten nennt die Studie als eines der am schnellsten wachsenden Einsatzfelder, ohne dafür eine eigene Prozentzahl zu nennen.

Für kleinere Unternehmen heißt das vor allem: Der Trend ist real, aber die oft zitierte Vierzig-Prozent-Zahl beschreibt große Softwarehersteller, die ihre Produkte mit KI-Funktionen aufrüsten, nicht eine Pflicht, selbst sofort ein KI-Agenten-Projekt zu starten. Sinnvoll ist ein Werkzeug erst, wenn es eine konkrete, wiederkehrende Aufgabe im eigenen Betrieb spürbar abnimmt.

Quellen: Gartner, Pressemitteilung vom 26.08.2025 · Bitkom, Studie 2026