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Saubere Daten schlagen
schönes Design.

Ein aufwendig gestalteter Auftritt hilft wenig, wenn Name, Adresse und Öffnungszeiten an verschiedenen Stellen im Netz unterschiedlich stehen. Für Suchmaschinen und KI-Assistenten zählt zuerst, was stimmt, nicht, wie es aussieht.

Person prüft eine Liste auf einem Klemmbrett

In der Suchmaschinenoptimierung heißt das NAP-Konsistenz: Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf der Website, im Google-Profil, in Branchenverzeichnissen und auf Bewertungsportalen exakt übereinstimmen. Eine alte Adresse im Branchenbuch oder eine abweichende Schreibweise des Firmennamens wirkt für Menschen nach einer Kleinigkeit, für die automatisierte Auswertung ist es ein Widerspruch, der Vertrauen kostet.

Für KI-Antworten gilt dasselbe Prinzip, nur strenger. Wenn jemand ChatGPT oder die KI-Antwort in der Google-Suche nach einem Unternehmen in der Nähe fragt, zieht das System seine Informationen aus strukturierten, maschinenlesbaren Quellen: dem Google-Profil, Schema.org-Markup auf der Website, konsistenten Einträgen in Verzeichnissen. Ein prämiertes Website-Design spielt dabei keine Rolle, wenn diese Grunddaten fehlen oder sich widersprechen. Das Unternehmen kommt in der Antwort schlicht nicht vor.

Der praktische Punkt für kleinere Unternehmen: Bevor Geld in ein Redesign fließt, lohnt sich der Blick auf die Grunddaten. Stimmt die Adresse überall? Sind Öffnungszeiten aktuell? Ist das Google-Profil überhaupt eingerichtet? Diese Arbeit ist unspektakulär und kostet kaum etwas, hat aber direkten Einfluss darauf, ob ein Unternehmen gefunden wird, egal wie die Website aussieht.

Quelle: Whitespark & BrightLocal, Local Search Ranking Factors Survey 2025