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68 % suchen,
ohne zu klicken.

Eine aktuelle Auswertung von Rand Fishkin und SparkToro zeigt: Der Anteil der Google-Suchen, die ohne einen einzigen Klick auf eine Website enden, ist erneut gestiegen.

Google-Suche auf einem Smartphone-Bildschirm

SparkToro wertete für die Studie Clickstream-Daten von Similarweb aus dem Zeitraum Januar bis April 2026 aus: 68,01 Prozent der Google-Suchen in den USA endeten ohne Klick auf ein Ergebnis, 2024 waren es noch 60,45 Prozent. Von 1.000 US-Suchanfragen führen inzwischen nur noch 276 zu einem Klick auf eine externe Website, 2024 waren es 374.

Die Zahlen stammen aus den USA und lassen sich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Die Richtung deckt sich aber mit dem, was auch hierzulande zu beobachten ist: Direktantworten, Wissens-Boxen und KI-Zusammenfassungen beantworten immer mehr Fragen direkt auf der Ergebnisseite, ohne dass jemand weiterklicken muss.

Für Unternehmen bedeutet das eine Verschiebung: Sichtbarkeit entsteht zunehmend bereits in der Trefferliste selbst, etwa über das Google-Profil, Bewertungen oder eine KI-Antwort, die den eigenen Namen nennt, nicht erst durch einen Website-Besuch. Wer nur auf Klicks optimiert, übersieht einen wachsenden Teil der Sichtbarkeit.

Quelle: SparkToro / Rand Fishkin, Zero-Click-Search-Studie, Juni 2026